Zürich, 16. August 2007 – Zurich Financial Services Group (Zurich) konnte dank einer weiterhin starken Leistung auf operativer Ebene in allen Unternehmensbereichen ein ausgezeichnetes Geschäftsergebnis für das erste Halbjahr 2007 vorlegen.
„Die hervorragenden Resultate zeigen, dass wir unsere Bilanzstärke gerade auch im derzeitigen globalen Finanzumfeld erfolgreich zu nutzen wissen. Wir setzen weiterhin auf diszipliniertes Underwriting, selektives und gezieltes Wachstum sowie effiziente betriebliche Prozesse“, sagte James J. Schiro, Chief Executive Officer von Zurich. „Zusammen mit unserem breit diversifizierten Geschäftsportfolio tragen diese Stärken weiterhin dazu bei, einen dauerhaften Mehrwert für unsere Aktionäre und erstklassige Finanzergebnisse zu erzielen.“
Die wichtigsten Entwicklungen auf einen Blick:
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Gewinn1 von USD 2,7 Mrd., ein Anstieg2 von 33%3 sowie eine annualisierte Eigenkapitalrendite (ROE) von 22,3%
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Business Operating Profit (BOP) von USD 3,3 Mrd., eine Steigerung um 12%. Annualisierte operative Eigenkapitalrendite4 (BOP nach Steuern) von 20,1%
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Bruttoprämien und Policengebühren im Schadenversicherungsgeschäft in Höhe von USD 19,0 Mrd., ein Zuwachs von 3%, oder unverändert in lokalen Währungen, und ein Schaden-Kosten-Satz von 96,5%, was einer Erhöhung um 2,0 Prozentpunkte entspricht, in erster Linie aufgrund der Stürme und Überschwemmungen vom Juni in Grossbritannien
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Wert des Neugeschäfts im Segment Global Life um 51% gestiegen; Gewinnmarge aus Neugeschäft (in % des APE) von 24,1%5 und Steigerung des Jahresprämienäquivalents um 12%, oder 5% in Lokalwährung
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Anstieg der Managementgebühren und Erträge bei Farmers Management Services um 4% auf USD 1,1 Mrd.
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Den Aktionären zurechenbares Eigenkapital von USD 26,1 Mrd., ein Anstieg von 2% gegenüber dem Jahresende 2006 nach Ausschüttung der Dividende und Abschluss des Aktienrückkaufs
„The Zurich Way“, das operative Leistungssteigerungsprogramm der Gruppe, erlaubt es, Gelegenheiten für gewinnbringendes Wachstum konsequent zu nutzen. Es umfasst alle Geschäftsprozesse, einschliesslich Underwriting, Schadenbearbeitung, Schadenrückstellungen, Vertriebsmanagement, Finanzen und Mitarbeiterförderung. Wie bereits angekündigt, hat sich die Gruppe für das Jahr 2007 Leistungsverbesserungen von USD 700 Mio. nach Steuern zum Ziel gesetzt. Das Unternehmen ist auf gutem Weg, die gesetzte Vorgabe zu erreichen.
General Insurance: Der Business Operating Profit stieg im ersten Halbjahr um USD 51 Mio. auf USD 1,8 Mrd. In diesem Ergebnis berücksichtigt ist eine Gesamtbelastung von USD 566 Mio. für Schäden im Zusammenhang mit dem Wintersturm Kyrill und den Überschwemmungen in Grossbritannien vom Juni 2007. Die extremen Wetterbedingungen in Europa trugen 3,9 Prozentpunkte zum Schaden-Kosten-Satz bei, während das operative Ergebnis durch die Auflösung von Rückstellungen für frühere Jahre in Höhe von USD 390 Mio. positiv beeinflusst wurde. Aufgrund dieser Entwicklung stieg der Schaden-Kosten-Satz für das erste Halbjahr um 2,0 Prozentpunkte auf 96,5%.
Die Bruttoprämien und Policengebühren verzeichneten in Dollar umgerechnet einen Anstieg um 3%, blieben in Lokalwährung jedoch insgesamt unverändert. Die Ergebnisse zeigen, dass wir ungebrochene Disziplin im Underwriting an den Tag gelegt haben, selbst in einem Marktumfeld, in dem die Prämiensätze weiterhin unter Druck standen, insbesondere im Haftpflichtversicherungsgeschäft in den USA sowie bei den Sach- und Haftpflichtversicherungen in Grossbritannien.
Im Geschäftsbereich North America Commercial gelang es, dank der Konzentration auf ausgewählte Versicherungszweige und dem Einsatz ausgereifter Segmentierungstechniken, das Ausmass der Prämiensenkungen zu begrenzen und zugleich neue rentable Wachstumschancen zu erschliessen. Europe General Insurance verzeichnete sowohl in Lokalwährung als auch auf Dollarbasis einen Zuwachs der Prämienvolumina. Unterstützt wurde dies durch das positive Volumenwachstum in der Schweiz, in Deutschland und Spanien. Allerdings zeigt sich bei den Prämiensätzen nach Regionen und Versicherungszweigen ein uneinheitliches Bild. Obwohl Global Corporate vor allem aufgrund des Haftpflichtversicherungsgeschäfts in den USA sinkende Prämiensätze verzeichnete, konnten die Preissenkungen durch erfolgreiche Kundenbindungsstrategien, den Fokus auf die Kundenbedürfnisse und innovative Produkteinführungen in Grenzen gehalten werden. Der Geschäftsbereich International Businesses realisierte ein starkes Umsatzwachstum, trotz des fortdauernden Drucks auf die Prämiensätze.
Global Life: Das Segment Global Life konzentrierte sich weiterhin auf ausgewählte Märkte für fondsgebundene und andere Vorsorgeprodukte und verzeichnete einen markanten Business Operating Profit von USD 721 Mio. – ein Anstieg von 25%. Der Wert des Neugeschäfts stieg um 51% auf USD 319 Mio. oder um 45% in Lokalwährung. Alle wichtigen Regionen trugen zu diesem Ergebnis bei. Das Jahresprämienäquivalent (APE) aus Neugeschäft stieg insgesamt um 12% oder um 5% in Lokalwährung, und die Gewinnmarge aus Neugeschäft erhöhte sich auf 24,1%. Dem höheren Wert des Neugeschäfts lag ein kräftiges Wachstum des Jahresprämienäquivalents (APE) im globalen Geschäft mit Expatriates (Personen, die im Ausland leben) sowie in Schwellenländern und in Irland zugrunde. Die Zunahmen des Werts des Neugeschäfts in der Schweiz, in Deutschland und in den USA ist dagegen eher auf höhere Margen zurückzuführen.
Das Wachstum des in Lokalwährungen gemessenen Neugeschäfts beschleunigte sich von 2% im ersten Quartal auf 9% im zweiten Quartal. Verantwortlich für diese Entwicklung war die Implementierung zahlreicher Initiativen. Ausserordentlich kräftig war die in Lokalwährungen gemessene Zunahme des Neugeschäfts in den Schwellenländern mit einem Anstieg von 35%, in Irland mit 30% und in den Vereinigten Staaten mit 11%, wobei diese Entwicklung massgeblich durch die Lancierung neuer Produkte angetrieben wurde. Das Wachstum in Deutschland, Italien und Spanien stellt weiterhin eine Herausforderung dar. Die Einführung neuer Produkte sowie weitere Expansionspläne in Schwellenländern sollen jedoch in der zweiten Jahreshälfte zu einer Steigerung beitragen. Die Gruppe ist weiterhin überzeugt, ihr Wachstumsziel für Global Life bis Ende des Jahres zu erreichen.
Farmers Management Services: Die Managementgebühren und Erträge von Farmers stiegen um 4% auf USD 1,1 Mrd. Die im letzten Jahr begonnenen Investitionen in Vertriebswege und neue Produkte erlaubten es den Farmers Exchanges (die Zurich nicht besitzt, für die sie aber Managementdienstleistungen erbringt), selbst in einem insgesamt stagnierenden Gesamtmarkt, im ersten Halbjahr ein Prämienwachstum von 5% zu erzielen.
Angesichts eines Anstiegs des Business Operating Profit von Farmers um 7% auf USD 672 Mio. stieg die operative Marge gegenüber den im ersten Quartal verzeichneten 47,9% auf 49,5%. Diese Verbesserung ist vor dem Hintergrund fortgesetzter Investitionen und Aufwendungen im Zusammenhang mit Wachstumsprojekten und -initiativen zu betrachten.
Other Businesses: Der Geschäftsbereich Other Businesses wies einen Business Operating Profit von USD 478 Mio. aus, was einem Anstieg von 57% entspricht. Der Beitrag dieses Segments zur Gesamtprofitabilität der Gruppe war grösstenteils auf höhere Gewinne in den in Abwicklung befindlichen Geschäften zurückzuführen. Die Rentabilität von Centre liegt weiterhin über der in der Vergangenheit in Aussicht gestellten Grössenordnung.
Kapitalanlagen der Gruppe: Die Nettokapitalerträge aus Kapitalanlagen der Gruppe nahmen um 10% auf USD 4,8 Mrd. zu. Die daraus resultierende Rendite auf Kapitalanlagen verbesserte sich um 0,2 Prozentpunkte auf 2,6% (nicht annualisiert), unterstützt durch höhere Zinsen und das Wachstum des durchschnittlichen Anlagenbestands auf USD 187,8 Mrd. Die Nettokapitalgewinne blieben dagegen unverändert. Die trotz volatiler Märkte realisierten stabilen Ergebnisse spiegeln den disziplinierten Investment-Ansatz der Gruppe, der auf einem Asset-Liability-Management unter Berücksichtigung adäquater Risikoüberlegungen gründet. Die Gruppe weist in ihrem Portfolio keine nennenswerten Anlagen in US-Subprime-Papiere oder forderungsgesicherten Wertpapieren (CDOs) aus und musste in diesem Bereich im ersten Halbjahr auch keine Wertminderungen hinnehmen.
1 Den Aktionären zurechenbarer Gewinn.
2 Alle Vergleiche beziehen sich – sofern nicht anders vermerkt – auf die ersten sechs Monate 2006.
3 Gewinn 2006 nach Berücksichtigung eines Aufwands von USD 262 Mio. nach Steuern (USD 325 Mio. vor Steuern) für Kosten zur Beilegung regulatorischer Fragen in den Vereinigten Staaten.
4 Die Rendite ist auf der Basis des den Aktionären zurechenbaren Eigenkapitals ohne Vorzugspapiere berechnet. Für weitere Informationen zum Eigenkapital beachten Sie bitte die Financial Supplements und den Group Financial Review im Investor Relations-Bereich auf der Zurich Homepage www.zurich.com.
5 Berechnet auf der Basis des European Embedded Value.
Hinweis für die Redaktionen
Die Analysten- und Medienkonferenz findet heute um 09:30 Uhr MESZ im Zurich Development Center an der Keltenstrasse 48 in Zürich statt. Analysten und Journalisten, die nicht persönlich teilnehmen können, haben die Möglichkeit, sich per Telefon einzuwählen. Während der Frage- und Antwortrunde können Journalisten telefonisch keine Fragen stellen.
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Die Präsentation für Analysten und Medien wird als Video-Webcast auf unserer Website www.zurich.com live übertragen. Ab 17 Uhr MESZ wird eine Wiederholung verfügbar sein.
Die Präsentation für Analysten und Medien sowie zusätzliche Informationen, einschliesslich Informationen zu den Geschäftsbereichen, werden auf unserer Website www.zurich.com abrufbar sein. Bitte klicken Sie auf “Half Year Results 2007 - Media View” im rechten unteren Bereich der Homepage.
Zurich Financial Services Group (Zurich) ist ein im Versicherungsgeschäft verankerter Finanzdienstleister mit einem globalen Netzwerk von Tochtergesellschaften und Filialen in Nordamerika und Europa sowie im asiatisch-pazifischen Raum, in Lateinamerika und weiteren Märkten. Das 1872 gegründete Unternehmen mit Hauptsitz in Zürich, Schweiz, beschäftigt rund 58´000 Mitarbeitende, die Dienstleistungen in mehr als 170 Ländern erbringen.
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