Ergebnis 2001 und Dividendenvorschlag
Zürich, 11. März 2002 - In einem ausserordentlich schwierigen Marktumfeld hat die Zürich-Gruppe das Geschäftsjahr 2001 mit einem IAS-Verlust von USD 387 Millionen abgeschlossen. Der Verwaltungsrat schlägt eine gegenüber dem Vorjahr reduzierte Dividende von CHF 8 pro Aktie vor. Der normalisierte Gewinn betrug USD 348 Millionen. Das Prämienvolumen der Gruppe stieg um 13% auf USD 56 Milliarden.
Die Geschehnisse vom 11. September beeinträchtigten sowohl das IAS-Resultat als auch den normalisierten Gewinn der Zurich Financial Services Group und verschlechterten das versicherungstechnische Ergebnis um USD 706 Millionen nach Steuern. Das IAS-Resultat und der normalisierte Gewinn wurden zudem beeinflusst durch eine höhere Schadenbelastung und verstärkte Reserven für Sonderrisiken wie z.B. Asbest. Dazu kamen Verluste aus nicht weitergeführten Geschäftsbereichen. Die Entwicklungen an den Finanzmärkten beeinträchtigten ausserdem die Resultate in den Bereichen Lebensversicherung und Vermögensverwaltung. Sie führten auch zu geringeren realisierten Kapitalgewinnen sowie zu Wertberichtigungen auf Finanzanlagen von USD 838 Millionen vor Steuern.
Der Verwaltungsrat schlägt den Aktionären für die Generalversammlung vom 16. Mai 2002 eine reduzierte Bruttodividende von CHF 8 (gegenüber CHF 17.15 im Vorjahr) pro Namenaktie vor.
Einzelheiten zum Geschäftsergebnis 2001 sowie zum laufenden Geschäftsjahr werden am 21. März 2002 bekannt gegeben.
| | USD 56 bn (+13%) |
| | USD 348 m |
| | USD 387 m |
| | 111% |
| | 109% |
| | USD 706 m |
| | USD 838 m |
| | CHF 8 pro Namenaktie |