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Zunahme des Betriebsgewinns (Business Operating Profit) um 56% von USD 812 Mio. auf USD 1,3 Mrd.
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Operativer Cashflow um 25% auf USD 4,5 Mrd. verbessert
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Prämienwachstum im Nichtlebengeschäft um 29% auf USD 19,3 Mrd. und Verbesserung des Schaden-Kosten-Satzes um 20,9 Prozentpunkte auf 98,8%
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Prämienwachstum im Lebengeschäft um 31% auf USD 6,4 Mrd. sowie Anstieg der Bruttoprämien aus dem Neugeschäft um 22% auf USD 1,1 Mrd.
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Stärkung der Nichtleben- und Rückversicherungsrückstellungen gegenüber dem 31. Dezember 2002 um USD 3,2 Mrd. auf USD 32,8 Mrd.; die Centre-Bilanz wurde um USD 474 Mio. verstärkt
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Zunahme des Eigenkapitals von USD 16,8 Mrd. per 31. Dezember 2002 auf USD 18,7 Mrd.
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Veräusserungen und Globales Programm zur Stärkung der Ertragskraft (Global Profit Improvement Program) nach Plan mit Verbesserung von USD 540 Mio. in den ersten sechs Monaten
Zürich, 20. August 2003 – Zurich Financial Services (Zürich) hat über anhaltende operative Verbesserungen sowie über die Rückkehr in die Gewinnzone mit einem Reingewinn von USD 701 Mio. in den ersten sechs Monaten berichtet. Diesem Gewinn steht ein Verlust von USD 2,0 Mrd. in der entsprechenden Vorjahresperiode gegenüber (ungeprüfte Zahlen). Das Vorjahresergebnis schloss Sonderrückstellungen von USD 2,7 Mrd. ein. Das Ergebnis der ersten Hälfe des laufenden Jahres profitierte von einem besseren Schaden- und Kostenmanagement in unseren Kerngeschäften sowie von festeren Preisen in den meisten Nichtlebenmärkten. Die Nettokapitalerträge nahmen um 12% auf USD 3,6 Mrd. zu, während die Rendite auf den Kapitalanlagen von USD 177,6 Mrd. auf 3,3% stieg, was einer Verbesserung um 2,4 Prozentpunkte gegenüber der Vorjahresrendite entspricht. Die anhaltenden operativen Verbesserungen schlug sich auch im Betriebsgewinn (Business Operating Profit) nieder, der um 56% auf USD 1,3 Mrd. kletterte.
Im Rahmen des Aktionsprogramms zur Wiederherstellung der Ertragskraft hat die Zürich im ersten Halbjahr 2003 mehrere wichtige Meilensteine erreicht:
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Operative Verbesserungen: Disziplin im Underwriting sowie anhaltende Anstrengungen zur Steigerung der Ertragskraft führten zu einer Reduktion der Kosten sowie zu einem Schaden-Kosten-Satz von 98,8% im Nichtlebengeschäft, was einer Verbesserung von 20,9% Prozentpunkten gegenüber der Vorjahresperiode (unter Einschluss von Sonderrückstellungen) entspricht. Der operative Cashflow kletterte um 25% auf USD 4,5 Mrd.
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Fokussierung auf das Kerngeschäft verstärkt: Die Zürich zieht sich aus peripheren Märkten und Randaktivitäten zurück, die nicht zum Kerngeschäft gehören oder die Ertragsziele nicht erfüllen. Die im ersten Halbjahr angekündigten Veräusserungen beinhalten den Verkauf von Zurich Life in den USA an Bank One, den Verkauf von Threadneedle an American Express sowie eine Rahmenvereinbarung für die Übertragung gewisser Transaktionen und Vermögenswerte von Zurich Capital Markets (ZCM) an BNP Paribas. Im Juli wurde ausserdem die Schliessung der Zurich Life Assurance in Grossbritannien sowie deren Verkauf an die Swiss Re angekündigt. Die meisten Transaktionen dürften im zweiten Halbjahr 2003 abgeschlossen werden.
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Stärkung der Bilanz und Management der Kapitalbasis verbessert: Gegenüber dem 30. Juni 2002 wurde das verfügbare Kapital um mehr als USD 5,0 Mrd. aufgestockt. Dieser Betrag enthält auch mehr als USD 1 Mrd., die durch Veräusserungen freigesetzt wurden. Die Nichtleben- und Rückversicherungsrückstellungen wurden seit dem 31. Dezember 2002 um USD 3,2 Mrd. auf USD 32,8 Mrd. erhöht; die Centre-Bilanz wurde um USD 474 Mio. verstärkt. Um die Risiken des Anlageportefeuilles zu reduzieren wurden Aktien verkauft oder deren Bestände abgesichert und der Aktienanteil in den Kapitalanlagen gegenüber dem 31. Dezember 2002 von 8,3% auf 6,1% reduziert.
Entwicklung nach Geschäftssegmenten
Die Vergleichswerte der beiden Halbjahre schliessen die im ersten Halbjahr 2002 gemachten Sonderrückstellungen aus, sofern nicht ausdrücklich anders erwähnt. Die Abschlüsse sind ungeprüft; sie wurden jedoch in Form einer Review von externen Revisoren der Gruppe durchgesehen.
Nichtleben
Auf Grund der positiven Marktentwicklung erhöhten sich die Bruttoprämien und Policengebühren im Nichtlebengeschäft um USD 4,3 Mrd. oder 29% (19% in Lokalwährung) von USD 15,0 Mrd. im ersten Halbjahr 2002 auf USD 19,3 Mrd. im ersten Halbjahr 2003. Dieses Resultat geht auf Zunahmen in allen Regionen zurück. Der Gesamtaufwand erhöhte sich um USD 2,9 Mrd, oder 27% von USD 10,5 Mrd. im ersten Halbjahr 2002 auf USD 13,4 Mrd. im ersten Halbjahr 2003. Diszipliniertes Underwriting und anhaltende Anstrengungen zur Verbesserung der Ertragskraft bewirkten Kostenreduktionen und einen Schaden-Kostensatz im Nichtlebengeschäft von 98.8%; das entspricht einer Verbesserung von 4,5 Prozentpunkten im Vergleich zur Vorjahresperiode und einer Verbesserung um 20,9 Prozentpunkte einschliesslich Sonderrückstellungen. Im ersten Halbjahr 2003 wurde der Schadensatz um 3,1 Prozentpunkte auf 74,0% verbessert. Der Reingewinn kletterte von USD 132 Mio. auf USD 766 Mio., während der Betriebsgewinn (Business Operating Profit) im ersten Halbjahr 2003 um USD 680 Mio. von USD 249 Mio. auf USD 929 Mio. zunahm.
Leben
Die Bruttoprämien, Policengebühren und Beiträge mit Anlagecharakter im Lebengeschäft erhöhten sich im ersten Halbjahr 2003 um USD 1,2 Mrd. oder 13% auf USD 10,4 Mrd. In Lokalwährung war ein Rückgang der Bruttoprämien, Policengebühren und Beiträge mit Anlagecharakter um 1% zu verzeichnen. Der Reingewinn betrug USD 391 Mio. gegenüber USD 446 Mio. in der Vorjahresperiode. Der Business Operating Profit erhöhte sich dagegen um 49% von USD 368 Mio. auf USD 550 Mio. Der Betriebsgewinn, basierend auf Embedded Value, belief sich im ersten Halbjahr 2003 auf USD 583 Mio., was einer operativen Rendite von 5,8% entspricht. Die Bruttoprämien aus dem Neugeschäft – berechnet auf der Grundlage des Jahresprämienäquivalents – stiegen um 22% auf USD 1,1 Mrd. Diese Zunahme ist in erster Linie darauf zurückzuführen, dass die Resultate des ehemaligen Versicherungsgeschäfts der Deutschen Bank, das im Früjahr 2002 übernommen worden war, erstmalig einbezogen wurden. Der Akquisitionseffekt entsprach im ersten Halbjahr 2003 einem Jahresprämienäquivalent in der Höhe von USD 212 Mio., gegenüber USD 95 Mio. in der entsprechenden Vorjahresperiode.
Farmers Management Services
Der Geschäftsbereich Farmers Management Services verzeichnete auch im ersten Halbjahr 2003 ein starkes Gewinnwachstum. Farmers Group, Inc. und ihre Tochtergesellschaften (FGI) erbringen für Farmers P&C Group Companies Managementdienstleistungen. Prämieneinnahmen und Schadenaufwendungen werden durch die Farmers P&C Group Companies verbucht, die sich nicht im Besitz unserer Gruppe befinden. Die FGI erbringt für Farmers P&C Group Companies Managementdienstleistungen und erhält dafür Managementgebühren. Solche Gebühren und verbundene Erträge, die sich vornehmlich aus den Managementgebühren der Farmers P&C Group Companies zusammensetzen, erhöhten sich im ersten Halbjahr 2003 von USD 885 Mio. um 6% auf USD 935 Mio. Dies ist vor allem auf einen Anstieg der verdienten Bruttoprämien der Farmers P&C Group Companies von 4,1% zurückzuführen. Der Gewinn erhöhte sich um USD 44 Mio. oder 16% von USD 269 Mio. auf USD 313 Mio., was ein starkes Ertragswachstum sowie erfolgreiche Anstrengungen zur Kostensenkung widerspiegelt. Der Business Operating Profit verbesserte sich von USD 445 Mio. um USD 68 Mio. oder 15% auf USD 513 Mio.
Übrige Geschäftsbereiche
Die verdienten Prämien und Policengebühren im Segment Übrige Geschäftsbereiche gingen im ersten Halbjahr 2003 leicht um USD 3 Mio. auf USD 656 Mio. zurück, wobei Centre der einzige Geschäftsbereich war, der sowohl im ersten Halbjahr 2002 wie auch im ersten Halbjahr 2003 ein massgebliches Prämienvolumen erzielte. Auf Grund des Verkaufs von Zurich Scudder Investments im April 2002 sanken die Managementgebühren um USD 331 Mio. oder 94% auf USD 20 Mio. Die Nettokapitalerträge erhöhten sich im ersten Halbjahr 2003 um 128 Mio. auf USD 692 Mio. Rückstellungen von USD 474 Mio. beeinflussten das Ergebnis von Centre. Sie bezogen sich zur Hauptsache auf Leben- und Invaliditätsversicherungen sowie auf verbriefte Transaktionen in den Bereichen Freizeit, Transport und Gesundheitsvorsorge, deren Pfandwerte zurückgegangen waren. Gegenüber dem ersten Halbjahr 2002 schlug der Gewinn von USD 354 Mio. im Segment Übrige Geschäftsbereiche in einen Verlust von USD 304 Mio. um. Die Resultate von 2002 beinhalten jedoch Gewinne von USD 373 Mio. nach Steuern aus dem Verkauf von Zurich Scudder Investments. Der Business Operating Profit schlug von einem Gewinn von USD 45 Mio. in einen Verlust von USD 478 Mio. um. Da sich in dieser Kennzahl die realisierten Kapitalerträge von Zurich Capital Markets niederschlagen, liegt der Business Operating Profit im Segment Übrige Geschäftsbereiche unter dem Reingewinn.
Corporate Center
Der Geschäftsbereich Corporate Center umfasst gruppenweite Holdinggesellschaften, zentrale Ausgaben des Hauptsitzes in Zürich, zentrale Finanzinstrumente sowie Abwicklungsgeschäfte. Trotz der unvorteilhaften Wechselkursentwicklung sanken die Ausgaben des Hauptsitzes in Zürich um 48% oder USD 37 Mio. Der Geschäftsbereich verzeichnete Ausgaben von USD 465 Mio. im ersten Halbjahr 2003, was einer Verbesserung von USD 53 Mio. gegenüber den USD 518 Mio. der Vorjahresperiode entspricht. Der Business Operating Profit verbesserte sich von einem Verlust von USD 295 Mio. auf einen Verlust von USD 249 Mio. im ersten Halbjahr 2003.
Anlageperformance
Die Kapitalanlagen der Gruppe – ohne Anlagen aus anteilgebundenen Lebensversicherungen – nahmen per 30. Juni 2003 um 8% auf USD 177,6 Mrd. zu. Der Gesamtertrag dieser Anlagen belief sich auf USD 5,6 Mrd., was einer Rendite von 3,3% (nach Ausschluss der Verwaltungskosten von USD 142 Mio.) entspricht. Dies ist im Vergleich zur entsprechenden Vorjahresperiode ein Plus von 2,4 Prozentpunkten. Die Rendite auf den verzinslichen Anlagen, die rund zwei Drittel der gesamten Kapitalanlagen ausmachen, betrug 4.0%, während die auf den Aktien erzielte Rendite bei den Aktien 3.0% betrug. Dieses Aktienresultat umfasst Wertminderungen von USD 943 Mio., die im ersten Quartal 2003 vorgenommen wurden. Die Netto-Kapitalerträge nahmen um 12% auf USD 3,6 Mrd. zu.
Bilanz, Rückstellungen und Management der Kapitalbasis
Das Total der Aktiven betrug am 30. Juni 2003 USD 309,7 Mrd., was gegenüber den USD 285,9 Mrd. per 31. Dezember 2002 einer Zunahme von 8% entspricht. Per 30. Juni 2003 reduzierte die Gruppe den Anteil der Aktien, für die sie ein Anlagerisiko trägt, von 8,3% per Dezember 2002 auf 6,1% des gesamten Anlageportfolios.
Die versicherungstechnischen Rückstellungen nach Abzug der an die Rückversicherer abgetretenen Beträge beliefen sich am 30. Juni 2003 auf USD 148,2 Mrd., gegenüber USD 135,3 Mrd. am 31. Dezember 2002.
Das Eigenkapital belief sich per 30. Juni 2003 auf USD 18,7 Mrd. gegenüber USD 16,8 Mrd. am 31. Dezember 2002. Diese Entwicklung beruht hauptsächlich auf dem Reingewinn von USD 701 Mio. sowie den höheren nicht realisierten Gewinnen auf Kapitalanlagen sowie Währungsumrechnungsdifferenzen als Folge des gegenüber dem Euro und dem Schweizer Franken schwächeren US-Dollar.
Hinweise für die Redaktion:
Weiterführende Angaben finden sich im Anhang.
Zusätzliche Informationen wie Halbjahresrechnung sowie eine Präsentation der Halbjahreszahlen für Analytiker und Medien finden sich auf unserer Website unter www.zurich.com .
Um 11.30 Uhr (MEZ) wird eine gemeinsame Konferenz für Analytiker, Anleger und Medien im Zurich Development Center, Keltenstrasse 48, Zürich, stattfinden.
Die Konferenz wird ab 11.30 Uhr (MEZ) live auf unserer Website www.zurich.com übertragen. Eine Playback-Version wird nach 18.00 Uhr (MEZ) zur Verfügung stehen.
Unter dem Link: http://www.zurich.com/media/resourcesandcontacts/visuallibrary/introduction.htm kann ab 15.00 Uhr kostenlos eine Auswahl elektronischer Fotos der Konferenz heruntergeladen werden.