Zürich, 13. August 2008 – Zurich Financial Services Group (Zurich) hat für das erste Halbjahr 2008 wiederum ein erfolgreiches Ergebnis vorgelegt, in dem sich sowohl starke operative Leistungen in allen Unternehmensbereichen als auch fortgesetztes Wachstum in attraktiven Versicherungszweigen spiegelt.
„Dies ist ein hervorragendes Ergebnis, und zwar unabhängig vorherrschender Marktbedingungen“, bemerkte Zurichs Chief Executive Officer James J. Schiro. „Es unterstreicht nicht nur unsere Fähigkeit zur Anwendung operativer und finanzieller Disziplin, sondern ist zudem das Resultat einer erfolgreichen Wachstumsstrategie, die unsere Position in attraktiven Märkten stärkt.“
Die wichtigsten Entwicklungen1 auf einen Blick:
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Gewinn2 von USD 2,7 Mrd., ein leichter Anstieg gegenüber dem Vorjahr, sowie eine annualisierte Eigenkapitalrendite (ROE) von 19,5 %
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Business Operating Profit (BOP) von USD 3,5 Mrd., eine Steigerung von 8 %. Annualisierte operative Eigenkapitalrendite (BOP ROE)3 nach Steuern von 19,9 %
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Bruttoprämien und Policengebühren im Schadenversicherungsgeschäft in Höhe von USD 20,6 Mrd., ein Zuwachs von 8 % bzw. 1 % in Lokalwährungen, sowie ein Schaden-Kosten-Satz von 96,2 %, eine Verbesserung um 0,3 Prozentpunkte
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Zuwachs beim Wert des Neugeschäfts nach Steuern im Segment Global Life von 7 %, mit einer Gewinnmarge aus Neugeschäft nach Steuern von 22,4 %4 (in % des APE), und Steigerung des Jahresprämienäquivalents (APE) um 15 % bzw. 9 % in Lokalwährungen
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Anstieg der Managementgebühren und der damit verbundenen Erträge von Farmers Management Services um 9 % auf USD 1,2 Mrd.
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Den Aktionären zurechenbares Eigenkapital von USD 26,8 Mrd., ein Rückgang von 7 % gegenüber dem Jahresende
Gerade vor dem Hintergrund der aktuellen Marktherausforderungen belegen diese Prämien- und Ergebnisentwicklung die Fähigkeit der Gruppe, ihre erklärte Strategie des gewinnorientierten Wachstums und der betrieblichen Transformation in allen Geschäftssegmenten umzusetzen und so Gelegenheiten zur Gewinnsteigerung in ausgewählten Märkten zu nutzen. Durch die in den vergangenen Monaten angekündigten gezielten Übernahmen baut Zurich beispielsweise ihre Vertriebskapazitäten in Ländern wie Spanien, Italien, der Türkei und Brasilien deutlich aus. Die Akquisitionen stärken nicht nur Zurichs Präsenz im Bereich Bancassurance, sondern führen teilweise auch zu einer Erweiterung des Produkteangebots und zur Erschliessung neuer Kundensegmente. Ebenso hat die intern getriebene Fokussierung auf attraktive und wachstumsträchtige Versicherungszweige zu deutlichen Steigerungsraten sowohl in aufstrebenden als auch in ausgewählten reifen Märkten beigetragen. Gleichzeitig hat die Gruppe die Optimierung ihrer betrieblichen Plattformen weiter vorangetrieben mit dem Ziel, diese noch effektiver und effizienter auszugestalten. Schliesslich vermochte Zurich den effektiven Steuersatz auf das den Aktionären zurechenbare Ergebnis gegenüber dem Ende 2007 ausgewiesenen Satz von 24,7% weiter auf 23,0 % zu senken.
Diese Ergebnisse spiegeln darüber hinaus den Vorteil von Zurichs starker Bilanz, die andauernde hohe Bedeutung, die der Entwicklung fortschrittlicher Kapital-, Investitions- und Risikomanagementtechniken zukommt, sowie die kontinuierlichen Verbesserungen durch im Rahmen von „The Zurich Way“ umgesetzte Initiativen. Wie bereits angekündigt, hat sich die Gruppe mit der Anwendung von „The Zurich Way“-Best-Practice-Verfahren in allen ihren Kernfunktionen für das Jahr 2008 Leistungsverbesserungen von USD 800 Mio. nach Steuern zum Ziel gesetzt, und sie ist auf gutem Weg, dieses Ziel zu erreichen.
General Insurance
| 2008 |
2007 |
Veränd. in USD |
| General Insurance – Bruttoprämien und Policengebühren |
20’593 |
19’026 |
8 % |
1 % |
| General Insurance – Business Operating Profit |
2’236 |
1’838 |
22 % |
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| General Insurance – Schaden-Kosten-Satz (combined ratio) (in %) |
96,2 % |
96,5 % |
0,3 Pkte |
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General Insurance konnte im Vergleich mit dem Vorjahr sowohl das Prämienvolumen als auch das Gesamtergebnis erneut steigern, was den Wert eines breit diversifizierten Geschäftsportfolios gerade in einem wettbewerbsintensiven Marktumfeld belegt. Der Business Operating Profit (BOP) stieg um 22 % auf USD 2,2 Milliarden. Dieser Zuwachs war grösstenteils auf ein höheres versicherungstechnisches Ergebnis, insbesondere in Märkten ausserhalb der USA, und auf höhere Erträge aus Kapitalanlagen zurückzuführen. Der Schaden-Kosten-Satz verbesserte sich um 0,3 Prozentpunkte auf 96,2 %.
Bruttoprämien und Policengebühren verzeichneten in Lokalwährungen einen Anstieg um 1 % (8 % in Dollar). Dieser Anstieg resultierte aus Wachstum, das sowohl organisch als auch durch ergänzende Firmenübernahmen, insbesondere in Europa und in Schwellenländern, erreicht wurde. Das allgemeine Volumenwachstum wurde trotz einem fortdauernden Druck auf die Prämiensätze in den USA erreicht. North America Commercial verzeichnete einen geringen Rückgang des Prämienvolumens und vermochte dabei die Auswirkungen eines schwierigen Marktumfelds durch verbesserte Segmentierungstechniken und die gezielte Fokussierung auf gewinnbringende Versicherungszweige in Grenzen zu halten. In Europa zeigte die Prämiensatzentwicklung einen insgesamt positiven Trend, ausser im Firmenkundengeschäft in Grossbritannien und im Privatkundengeschäft in Irland. Das Volumenwachstum von Europe General Insurance profitierte von den gezielten Übernahmen, die 2007 in einer Reihe von Märkten vorgenommen wurden. Zugleich spiegelte es teilweise starkes organisches Wachstum, beispielsweise im Privatkundengeschäft in Italien sowie, in etwas geringerem Masse, in Grossbritannien. Global Corporate war weiterhin einem sehr wettbewerbsintensiven Marktumfeld ausgesetzt und konzentrierte sich auf die Verteidigung ihrer Margen, womit in Lokalwährungen ein Volumenrückgang verbunden war. Der Geschäftsbereich International Businesses verzeichnete weiterhin solides Wachstum und eine verbesserte Rentabilität dank stark angestiegenen Volumina in Schwellenländern wie Südafrika und Lateinamerika.
Global Life
| 2008 |
2007 |
Veränd. in USD |
| Global Life – Bruttoprämien, Policengebühren und Beiträge mit Anlagecharakter |
10’395 |
10’427 |
- |
(8 %) |
| Global Life – Business Operating Profit |
766 |
721 |
6% |
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| Global Life – Jahresprämienäquivalent (APE) aus Neugeschäft |
1’528 |
1’323 |
15 % |
9 % |
| Global Life – Gewinnmarge aus Neugeschäft, nach Steuern (in % APE) |
22,4 % |
24,1 % |
(1,7 Pkte) |
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| Global Life – Wert des Neugeschäfts, nach Steuern |
342 |
319 |
7 % |
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Das Segment Global Life setzte seine solide Leistung auch im ersten Halbjahr trotz weltweit schwierigen und wechselhaften Marktbedingungen fort. Global Life verzeichnete einen Anstieg des Werts des Neugeschäfts nach Steuern um 7 % auf USD 342 Millionen und einen Business Operating Profit von USD 766 Millionen. Das Jahresprämienäquivalent (APE) aus Neugeschäft wuchs um 15 % bzw. 9 % in Lokalwährungen. Damit erhöhte sich die im zweiten Quartal erzielte Wachstumsrate aus Neugeschäft gegenüber dem ersten Quartal. Zugleich konnte mit 22,4 % eine starke Gewinnmarge aus Neugeschäft beibehalten werden.
Das APE-Wachstum war hauptsächlich zurückzuführen auf gestiegene Volumina bei fondsgebundenen Rentenversicherungen in Deutschland, stark gestiegene Umsätze mit Anlagefonds in Grossbritannien und fortgesetztes Wachstum bei Zurich International Solutions, Zurichs Geschäftsbereich für im Ausland lebende Personen und internationale Anleger, dessen Produkte durch internationale Maklernetzwerke vertrieben werden. Der Vertriebskanal unabhängiger Makler stellte mit 54 Prozent des Umsatzes weiterhin die wichtigste Umsatzquelle dar, gefolgt vom Vertrieb über Partnerbanken und dem Direktvertrieb, die 23 Prozent zum gesamten APE-Volumen beitrugen. Openwork, Zurichs einzigartiges auch für Fremdprodukte offenes Vertriebsnetz in Grossbritannien, war für 7 Prozent des gesamten APE verantwortlich; die Versicherungsagenten der Farmers Exchanges in den USA trugen weitere 3 Prozent bei. Der Vertrieb über weitere Exklusivagenten steuerte 13 Prozent bei.
Farmers Management Services
| 2008 |
2007 |
Veränd. in USD |
| Farmers Management Services – Managementgebühren und damit verbundene Erträge |
1’196 |
1’093 |
9 % |
9 % |
| Farmers Management Services – Brutto-Managementergebnis |
574 |
542 |
6 % |
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| Farmers Management Services – Business Operating Profit |
617 |
672 |
(8 %) |
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| Farmers Management Services – Marge aus den verdienten Bruttoprämien, die von Zurich verwaltet werden |
7,1 % |
7,2 % |
(0,1 Pkte) |
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Die Managementgebühren und damit verbundene Erträge bei Farmers Management Services stiegen um 9 % auf USD 1,2 Milliarden. Die Farmers Exchanges – die Zurich nicht besitzt, für die sie aber Managementdienstleistungen erbringt – erzielten im ersten Halbjahr 2008 trotz schwachen Marktbedingungen einen Prämienanstieg von 6,5 % und bestätigten damit die Reihe starker Leistungen in jüngsten Jahren. Das Brutto-Managementergebnis verbesserte sich um 6 %, obwohl sich die Managementkosten von Farmers mit der Integration von Bristol West erhöhten. Die Marge aus den verdienten und von Zurich verwalteten Bruttoprämien verharrte denn auch praktisch unverändert bei 7,1 %. Geringere Kapitalerträge aufgrund deutlich höherer Dividenden und Barüberweisungen an das Corporate Center, in denen sich die disziplinierte Kapitalmanagement-Strategie der Gruppe spiegelt, trugen bei Farmers zu einem Rückgang des Business Operating Profit um 8 % auf USD 617 Millionen bei.
Das starke Wachstum bei den Farmers Exchanges wurde teilweise gestützt von der weiterhin erfolgreichen Markteinführung von Bristol-West-Produkten über die Vertriebsplattform der Exchanges, dem in die Wege geleiteten Transfer von Zurichs Geschäftseinheit Small Business Solutions, dem Ausbau des effektiver und produktiver geführten Netzwerks von Versicherungsagenten sowie von neuen Wachstumsimpulsen im Makler-Vertriebskanal. Im US-amerikanischen Privatkundengeschäft werden zwar weiterhin herausfordernde Bedingungen erwartet, aber die Exchanges haben es sich zum Ziel gesetzt, auch künftig über dem Branchendurchschnitt zu wachsen. Hierfür tätigt Farmers entsprechende Investitionen, um profitables Wachstum über Vertrieb und Produkte weiter zu stützen und zu fördern.
Other Businesses
Das Segment Other Businesses verzeichnete einen Rückgang des Business Operating Profit um USD 281 Millionen auf USD 190 Millionen. Dies war einerseits auf geringere Buchgewinne aus in Abwicklung befindlichen Geschäften, anderseits auf die negativen Auswirkungen von Zinssenkungen auf Versicherungsverbindlichkeiten zurückzuführen.
Kapitalanlagen der Gruppe
| 2008 |
2007 |
Veränd. in USD |
| Durchschnittliche Kapitalanlagen der Gruppe |
192’806 |
187’751 |
3 % |
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| Gesamtergebnis aus Kapitalanlagen der Gruppe, netto |
3’975 |
4’785 |
(17 %) |
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| Anlagerendite aus Kapitalanlagen der Gruppe (in % des durchschnittlichen Kapitalanlagenbestands) |
2,1 % |
2,5 % |
(0,4 Pkte) |
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Das Netto-Gesamtergebnis aus Kapitalanlagen der Gruppe belief sich auf rund USD 4,0 Milliarden, ein Rückgang von 17 %. Trotz ausserordentlich schwierigen Bedingungen an den Finanzmärkten blieben die Netto-Kapitalverluste aus Kapitalanlagen der Gruppe im ersten Halbjahr 2008 auf USD 426 Millionen beschränkt. Die den Aktionären zurechenbaren Netto-Kapitalgewinne beliefen sich auf USD 9 Millionen. Die Anlagerendite aus Kapitalanlagen der Gruppe ging um 0,4 Prozentpunkte auf 2,1 % zurück (nicht annualisiert). Dieses robuste Ergebnis bestätigt erneut den disziplinierten Ansatz der Gruppe, der auf einem Asset-Liability-Management unter Berücksichtigung adäquater Risikoüberlegungen beruht. Die Gruppe weist darüber hinaus in ihrem Anlageportfolio weiterhin keine nennenswerten Anlagen in US-Subprime-Papiere oder forderungsgesicherte Wertpapiere (CDOs) aus. Bei hypothekarisch gesicherten US-Wertpapieren (MBS) resultierten seit Ende Dezember 2007 Wertminderungen in Höhe von USD 16 Millionen, wovon USD 10 Millionen im Zusammenhang mit US-Subprime-Papieren stehen.
Kapitalmanagements
Zurich zahlte den Aktionären des Unternehmens seit dem 8. April 2008 Bruttodividenden in Höhe von rund CHF 2,1 Milliarden aus, eine Erhöhung von 36 % gegenüber dem Vergleichswert des Vorjahres. Bis zum heutigen Zeitpunkt hat die Gruppe im Verlauf von 2008 Aktien im Wert von rund CHF 1,1 Milliarden zurückgekauft, was der Hälfte des im Februar angekündigten Rückkaufvolumens für 2008 entspricht. Diese beiden Massnahmen haben zum Rückgang des den Aktionären zurechenbaren Eigenkapitals um 7 % gegenüber Ende 2007 beigetragen.
1Alle Vergleiche beziehen sich – sofern nicht anders vermerkt – auf die ersten sechs Monate 2007.
2Den Aktionären zurechenbarer Gewinn.
3Die Rendite ist auf der Basis des den Aktionären zurechenbaren Eigenkapitals, ohne Vorzugspapiere, berechnet. Für weitere Informationen zum Eigenkapital beachten Sie bitte die Financial Supplement und den Financial Review im Investor-Relations-Bereich.
4Berechnet auf der Basis des European Embedded Value.
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Zurich Financial Services Group (Zurich) ist ein im Versicherungsgeschäft verankerter Finanzdienstleister mit einem globalen Netzwerk von Tochtergesellschaften und Filialen in Nordamerika und Europa sowie im asiatisch-pazifischen Raum, in Lateinamerika und weiteren Märkten. Das 1872 gegründete Unternehmen mit Hauptsitz in Zürich, Schweiz, beschäftigt rund 60’000 Mitarbeitende, die Dienstleistungen in mehr als 170 Ländern erbringt.
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