Zurich schätzt Schadenfolgen für Wirbelstürme Gustav und Ike
Zürich, 29. Oktober 2008 – Zurich Financial Services Group (Zurich) hat heute mitgeteilt, dass sie auf Grund von vorläufigen Einschätzungen kumulierte Schadenzahlungen im Zusammenhang mit den Wirbelstürmen Gustav und Ike von rund USD 600 Millionen vor Steuern und nach Abzug der Rückversicherung erwartet. Dieser Betrag beinhaltet ferner Erneuerungsprämien für Rückversicherungen. Die Wirbelstürme Gustav und Ike trafen am 1. September bzw. 13. September 2008 auf die US-Golfküste und zogen grosse Gebiete von Texas, Louisiana und Teile des Mittleren Westens in Mitleidenschaft. Die Schätzungen beinhalten rund USD 55 Millionen für Gustav und USD 545 Millionen für Ike. Die entsprechenden Kosten werden im dritten Quartal verbucht, über das Zurich am 13. November 2008 berichten wird.
Trotz dieser Katastrophenkosten und den früher bekannt gegebenen Abschreibungen auf Anleihen im Zusammenhang mit drei in Insolvenz geratenen Unternehmen, bewegt sich Zurichs geschätzte Überschussposition (Vermögenswerte abzüglich Versicherungsverbindlichkeiten) weiterhin komfortabel über dem intern festgelegten und auf ein AA-Rating ausgerichteten risikobasierten Kapitalbedarf. Ausserdem bleibt auch der Gruppen-Solvenzwert (Solvabilität I) weiterhin auf hohem Niveau.
„Auf Grund der in der Vergangenheit ergriffenen Massnahmen zur Begrenzung unserer Risikoexposition gegenüber Naturkatastrophen in den USA haben wir unsere Verluste auf ein überschaubares Mass beschränken können“, erklärte Zurichs Chief Financial Officer Dieter Wemmer. „Des Weiteren ist es Ausdruck unserer starken Bilanz, dass wir Verluste dieser Grössenordnung aufzufangen und gleichzeitig eine gesunde Solvenzposition aufrecht zu erhalten vermögen.“
» PDF herunterladen