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Zürich, 2. Juli 2009 – Zurich Financial Services Group (Zurich) hat heute mitgeteilt, dass ihre Tochtergesellschaft Farmers Group, Inc., AIGs US Personal Auto Group, welche sowohl die „21st Century Insurance“ (einschliesslich der ehemaligen „AIG Direct“ und „21st Century Insurance“) als auch AIGs „Agency Auto“ umfasst, zu 100% übernommen hat. Mit diesem Schritt werden die Farmers Exchanges zum drittgrössten Versicherer im traditionellen Direktvertrieb (ohne Partnervertriebsgeschäft) und zum drittgrössten Versicherer für das Privatkundengeschäft insgesamt in den USA1. Der Kaufpreis beläuft sich auf rund USD 1,9 Mrd., von dem USD 1,7 Mrd. (ursprünglich angekündigt: USD 1,5 Mrd.) in bar und USD 0,2 Mrd. (ursprünglich angekündigt: USD 0,4 Mrd.) in Form von Euro denominierten Capital Notes („Capital Notes“) bezahlt wurden. Der Kaufpreis impliziert ein Verhältnis von Gesamtpreis zu realem Buchwert von 1.
Im Rahmen der Transaktion hat Farmers Group, Inc. den Anteil der in diesem Zusammenhang erworbenen regulierten Versicherungsaktivitäten umgehend an die Farmers Exchanges, die Zurich nicht besitzt, für die sie aber Managementdienstleistungen erbringt, für etwa USD 1,4 Mrd. in bar weiterverkauft. Der Nettofinanzierungsbedarf für Zurich beträgt damit rund USD 0,5 Mrd.
Des Weiteren bietet Zurich den Farmers Exchanges künftig zusätzliche Versicherungskapazitäten an, indem die bestehende Quotenrückversicherung gegenüber den Farmers Exchanges von 25% auf 37.5% (ursprünglich angekündigt: 40%) erhöht wurde. Der als Folge dieser Transaktion gestiegene Kapitalbedarf von Zurich, um die Akquisition und das neu erworbene Geschäft zu unterlegen, wurde durch den Verkauf von Zurich Stammaktien im April 2009 im Gegenwert von USD 1,1 Mrd. sowie die Ausgabe der Capital Notes im Gegenwert von USD 0,2 Mrd. gedeckt. Die hohe Solvabilität der Farmers Exchanges hat es erlaubt, die Erhöhung der Quotenrückversicherung gegenüber den Farmers Exchanges auf 37,5% (anstelle von 40%) zu limitieren. Als Resultat hat sich der Kapitalbedarf von Zurich zur Unterlegung der Transaktion reduziert, so dass weniger Capital Notes (im Gegenwert von USD 0,2 Mrd. anstatt USD 0,4 Mrd.) ausgegeben werden mussten, was Zurichs Bekenntnis zu einem vorsichtigen und effizienten Kapitalmanagement unterstreicht. Es wird erwartet, dass die Übernahme den Gewinn je Zurich-Aktie bereits im ersten Jahr erhöht. Die Transaktion belegt, wie Zurich auch unter erschwerten Marktbedingungen gleichermassen einen vorsichtigen Ansatz im Bereich des Risiko- und Kapitalmanagements und ihr Ziel, profitabel zu wachsen, verfolgt.
Der US-Versicherungsmarkt für das Privatkundengeschäft, der grösste weltweit, bietet weiterhin attraktive Möglichkeiten, insbesondere für das global diversifizierte Portfolio von Versicherungsgeschäften von Zurich. Darüber hinaus bietet diese Übernahme Farmers die Möglichkeit, sowohl weitere Grössenvorteile zu realisieren als auch qualifizierte Mitarbeitende sowie technische Ressourcen im Verbund mit Zurichs globaler Direktvertriebsplattform zu nutzen.
Nachdem die Transaktion am 16. April 2009 angekündigt worden war, wurden nun alle wettbewerbsrechtlichen wie auch behördlichen Genehmigungen zum Abschluss der Transaktion erteilt.